WÜNSCHMANN: "Mit dem Schüler Bafög wird nur Symbolpolitik gemacht und sich um die echten Probleme und Herausforderungen im Bildungssystem gedrückt."
Bildungsminister Holger Rupprecht hat in den Medien die Einbringung des Antrages für ein Schüler Bafög in den Landtag im März bekannt gegeben. Bereits auf ihrem letzten Landeskongress in Frankfurt/Oder, haben die Jungen Liberalen in einem Dringlichkeitsantrag zu diesem Thema Stellung genommen.
JuLi-Landesvorsitzender Kevin Lücke dazu:
"Unser Dringlichkeitsantrag und die klare Aussprache gegen ein Schüler Bafög, ist das richtige Zeichen gegen diesen blinden, sozialdemokratischen Aktionismus. Denn der Kreis der Anspruchsberechtigten ist auf die Sekundarstufe 2 beschränkt und die geplanten Förderungen würden durch zusätzliche bürokratische Hürden weiter verringert. Dazu kommt, dass bereits einige Schüler Bafög berechtigt sind und diese brauchen keine extra Maßnahme. Das für einzelne Personen, einzelne Maßnahmen geschaffen werden, kann nicht im Interesse aller sein und ist kein Schritt in ein besseres Bildungs- und Fördersystem."
Dagegen fordern die Jungen Liberalen, dass vielmehr über eine grundlegende Reform des Bildungssystems und der Eigenbeiträge debattiert werden müsse.
Landespressesprecherin Antonia Wünschmann ergänzt:
"Mit dem Schüler Bafög wird nur Symbolpolitik gemacht und sich um echte Probleme und Herausforderungen im Bildungssystem gedrückt. Auch das Schüler Bafög täuscht als Tropfen auf den heißen Stein nicht darüber hinweg."