Zukunftsperspektiven für den ländlichen Raum
LÜCKE: „Der ländliche Raum braucht Menschen, die sich für diesen einsetzen, damit es ein positives Morgen geben kann.“
Mit ihrem Leitantrag haben sich die Jungen Liberalen auf ihrem 40. Landeskongress in Cottbus vehement für eine Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum ausgesprochen. Bisher leben die Menschen dort zwar nicht essentiell anders als Menschen in Städten, doch angesichts der heute immer schneller stattfindenden Veränderungen, wird das Leben für die Menschen im ländlichen Raum, speziell in Ostdeutschland, aber auch in Westdeutschland, zunehmend schwerer.
Landesvorsitzender Kevin Lücke erklärt dazu:
„Wir wollen uns aktiv für den ländlichen Raum einsetzen und sehen dies als Ausdruck unseres liberalen Weltbildes und Bekenntnisses zum föderalen Gedanken des Grundgesetzes, dass Menschen in peripheren Gebieten nicht vergessen werden, sondern ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind.“
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Abwanderung setzten sich die JuLis in ihrem Leitantrag unter anderem für flexible Bildungslösungen, ein Stipendiensystem für Medizinstudenten sowie öffentlich-private Qualifikationsprogramme für Jugendliche ein. Weiterhin fordern die JuLis eine Gebietsreform und sehen vor allem Unternehmer in der Pflicht dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Auch Sicherheit sehen die Jungen Liberalen als zentrale Aufgabe des Staates an und setzen sich daher für ein effizientes und modernes Polizei- und Feuerwehrsystem ein.

