Was macht die Kunst für die Hochschulen in Brandenburg, Frau Kunst?
Nach über 100 Tagen Sabine Kunst im Amt der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur sehen die Jungen Liberalen Brandenburg keinerlei Korrekturen an der Rotstiftpolitik für Brandenburger Hochschulen. Daher appellieren die JuLis an Frau Kunst, sich endlich für eine klare Priorisierung der Bildung im Landeshaushalt einzusetzen.
Der Landesvorsitzende der JuLis Brandenburg KEVIN LÜCKE erklärt dazu:
„Während unserer Campus Tour im Herbst vergangenen Jahres haben wir JuLis auf die geplanten und durchgeführten Kürzungen an den Universitäten aufmerksam gemacht. Über 500 Studenten haben sogar eine persönliche Erklärung unterschrieben, welche die Ministerin auffordert diese Sparpolitik an falscher Stelle endlich zu stoppen. Diesen Appell wollen wir nach 100 Tagen noch einmal deutlich an Frau Kunst richten. Denn es ist keine Kunst zu erkennen, dass Brandenburgs Hochschulen hoffnungslos unterfinanziert sind und im bundesweiten Vergleich an letzter Stelle liegen.“
LÜCKE erklärt weiter:
„Sind 100 Tage nicht Zeit genug, die Kollegen im Kabinett davon zu überzeugen, dass die Brandenburger Hochschullandschaft keinerlei Kürzungen mehr vertragen kann. Ächzt diese doch heute noch unter den letzten Kürzungen. Investitionen in Bildung sind investitionen in die Zukunft Brandenburgs. Deshalb fordern die Jungen Liberalen klare Prioritäten im Landeshaushalt für den Bereich Bildung und Forschung, sowie eine umfassende Reform der Hochschulfinanzierung, bei der neben einer deutlichen Erhöhung der Landesmittel auch Möglichkeiten für die Generierung zusätzlicher Einnahmen durch die Hochschulen zu schaffen sind. Dies ist gerade vor dem Hintergrund eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels und eines immer stärkeren Wettbewerbs um junge Menschen notwendig, um die Abwanderung junger Brandenburger zu stoppen.


