Julis Lausitz fordern ein Ende der Schuldenpolitik

Die Jungen Liberalen Lausitz wendeten sich in einem offenen Brief an die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Cottbus und fordern Generationengerechtigkeit, statt weiterer Schuldenpolitik. 

© Thorben Wengert / pixelio.de

"Wir, die Jungen Liberalen Lausitz, fordern von Ihnen die anstehenden Großinvestitionen erneut zu überdenken. Auch wir wissen, dass die Stadt Cottbus an der diesjährigen Neuverschuldung von rund 60 Millionen Euro weitgehend unschuldig ist. Umso mehr sollte man jede Ausgabe mit Bedacht tätigen.

Wir können nicht nachvollziehen das nun Projekte, wie das neue Stadthaus für 5 Millionen € und der Umbau der Bahnhofstraße für nun schon 6,6 Millionen € (Tendenz steigend), voran getrieben werden wenn die Haushaltslage derart desolat ist. Auch wenn die Stadt, auf Grund von Fördergeldern, meist nur ein Drittel finanzieren muss. Denn auch das wären bei der Bahnhofstraße allein 2 Millionen €.

Dass Sie das Geld, dass die Stadt nicht mal besitzt, auf diese Art und Weise verwenden, obwohl die Stadt bei Schulen und Kindergärten einen Investitionsstau von nun schon 25 Millionen € aufweist, ist schlicht ein Skandal und zeigt genau wo Sie ihre Schwerpunkte für die weitere Entwicklung unserer Stadt gesetzt haben. Da wir davon ausgehen, ihr Verhalten lässt darauf schließen, dass Sie Schwierigkeiten beim Rechnen haben stellen wir den beiden größten Fraktionen, SPD/Grüne und Linkspartei, bei Bedarf gern je einen Taschenrechner zur Verfügung.

Wir hoffen, dass Sie durch dessen Hilfe einsehen werden, dass derartige Projekte etwas für eine Zeit mit einem ausgeglichenen Haushalt sind. Denn Minus mal Minus ergibt Plus, aber Minus plus Minus ergibt ein größeres Minus."

Termine

07.07.2012 - 11:00 - 08.07.2012 - 14:00 Uhr

Newsletter

Bleibe immer auf dem Laufenden!

JuLis auf Facebook