Julis fordern Umdenken in der Hochschulpolitik
LÜCKE: „Beim Wettbewerb um die besten Köpfe nicht endgültig ins Abseits geraten!“

Angesichts der Mittelstreichungen in Höhe von 6,5 Millionen Euro für Brandenburgs größte Universität, bekräftigen die Jungen Liberalen Brandenburg ihre Forderung nach mehr Hochschulautonomie und nachgelagerten Studiengebühren.
„Die Rot/Rote Regierung hat innerhalb weniger Tage deutlich gezeigt, dass die Zukunftsfähigkeit des Brandenburger Hochschulsystems keine Priorität für Sie hat. Die Ablehnung des Stipendiensystems sowie der BAföG-Erhöhung und nun auch die Mittelstreichung, veranschaulichen das beispielhaft.“ erklärt der Landesvorsitzende der Julis Kevin Lücke.
Ohne Verbesserungen in der Struktur und der Höhe der Finanzierung können Lehre und Forschung keine guten Ergebnisse erbringen und die Hochschulen in Brandenburg nur den Mangel verwalten. Für die Jungen Liberalen gilt daher das Ziel von autonomen Hochschulen, die sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Unabhängigkeit agieren und eigenständig nachgelagerte Studiengebühren erheben können.
Nachgelagerte Studiengebühren, die erst nach dem Studium, mit dem Erreichen einer bestimmten Einkommensgrenze, zurückgezahlt werden müssen, geben den Hochschulen die finanziellen Möglichkeiten, die sie für ein qualitatives Hochschulangebot benötigen. Darüber hinaus stärken Studiengebühren vor allem die Position und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Studenten.
Weiterhin erklärt Lücke:
„Schon jetzt zeigt sich, dass die unterfinanzierten Hochschulen nicht in der Lage sind, der studentischen Nachfrage gerecht zu werden. Mit der Politik von Rot/Rot verschärft sich das Problem weiter. Die Jungen Liberalen fordern endlich ein Umdenken und absolute Priorität für das Hochschulsystem, damit Brandenburg beim Wettbewerb um die besten Köpfe nicht endgültig ins Abseits gerät!“

