Für Bekennung der Landesregierung zur Erforschung der CCS-Technologie
LÜCKE: „Es gilt die Freiheit von Wissenschaft und Forschung zu stärken!“
Die JuLis Brandenburg fordern mit ihrem Dringlichkeitsantrag vom 40. Landeskongress, am vergangenen Samstag, die Landesregierung auf, sich an ihren Koalitionsvertrag zu halten und sich zur Erforschung der CCS-Technologie zu bekennen.
„Wenn die rot-rote Landesregierung sich ein Mindestmaß an politischer Glaubwürdigkeit bewahren will, muss sie dem Gesetz zur CCS-Technologie zustimmen, wenn dieses dem Bundesrat vorgelegt wird,“ erklärt der Landesvorsitzende Kevin Lücke.
Das kommende Gesetz bildet die Rechtsgrundlage um die Erforschung dieser Technologie mit der Demonstrationsphase abzuschließen. In Brandenburg gibt es bereits jetzt eine funktionierende Pilotanlage in Spremberg, in der das CO2 aufgefangen wird und eine Pilotanlage in Ketzin, in der das CO2 unterirdisch gespeichert wird. Beide Anlagen laufen bisher fehlerfrei und sind Ausdruck von Innovation sowie Forschung und jetzt schon ein Standortvorteil für Brandenburg.
„Die Zustimmung zu verweigern wäre ein herber Rückschlag für den Forschungsstandort Brandenburg. Daher gilt es die Freiheit von Wissenschaft und Forschung in Brandenburg zu verteidigen und diese zu stärken,“ so Lücke weiter.


