11 Jahre Stillstand sind genug – Zeit für Veränderung

LÜCKE: „Wir wollen endlich die Veränderung, für die wir gekämpft haben!“

Der Landesvorstand der Julis Brandenburg unterstützt gemeinsam mit anderen Liberalen Verbänden einen offenen Brief an die FDP-Bundestagsfraktion. Darin äußern sie Kritik am eingeschlagenen Kurs der Partei, insbesondere am von oben verordneten Stillstand vor der NRW-Wahl.

Bislang haben sich neben einigen FDP- und JuLi-Kreisverbänden die JuLis Berlin, JuLis Nordberlin, JuLis Sachsen-Anhalt und die Jungliberale Aktion Sachsen angeschlossen.

Der Brief spiegelt die enorme Enttäuschung der Parteibasis wider. So sei es der FDP nicht gelungen für den notwendigen Politikwechsel innerhalb der Koalition einzutreten. Die Wähler der FDP hätten von der Partei erwartet, für liberale Politik einzustehen. Diese Erwartung sei enttäuscht worden. Mehr oder weniger überraschenden Widerständen durch den Koalitionspartner werde bestenfalls polemisch begegnet. Die berechtigten Folgen fänden sich täglich in der Presse. Enttäuschung, Parteiaustritte und Umfragetiefs seien die logische Konsequenz

Kevin Lücke, der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Brandenburg, erklärt dazu:

„Der offene Brief ist ein Versuch, die Fraktion und die Parteispitze wachzurütteln. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des nach der letzten Klausurtagung veröffentlichten Grundsatzpapiers soll gezeigt werden, dass die Basis nicht bis zum nächsten Wahlkampf im Winterschlaf liegt. Dass einige Defizite eingeräumt wurden, ist ein Anfang. Aber wir wollen endlich die Veränderung, für die wir gekämpft haben, den Politikwechsel, für den wir gewählt wurden.“

Termine

07.07.2012 - 11:00 - 08.07.2012 - 14:00 Uhr

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